In der Konsumbäckerei Luckenwalde wurden im großen Stil Brote und Brötchen für die Bevölkerung der ehemaligen DDR produziert. Besonders beeindruckend fand ich die Transportwagen für den Teig. In diesen Wagen wurden die einzelnen Zutaten eingefüllt und anschließend unter die Mischanlage gefahren. Der fertige Teig konnte danach bequem zur nächsten Produktionsstation transportiert werden.
Das angelieferte Mehl wurde mithilfe von Luftdruck in die oberste Etage gepumpt, wo es gelagert wurde. Von dort aus konnte es je nach Bedarf aus der jeweils darunterliegenden Etage entnommen werden. Hierfür dienten trichterförmige Anlagen, deren Auslässe bis in die nächste Etage reichten.
Laut Erzählungen von Anwohnern kam es dabei häufiger vor, dass sich der Schlauch beim Hochpumpen vom Anschluss löste – mit der Folge, dass die gesamte Straße plötzlich weiß vom Mehl war.
Nachdem der Teig fertiggestellt war, wurde er mithilfe eines Lastenaufzugs erneut in die nächst tiefere Etage transportiert. Dort konnten schließlich die Brötchen und Brote geformt und gebacken werden.
- Veröffentlicht am 16. Mai 2016
- Erstellt von Trümmer Lümmler
- Zuletzt aktualisiert am 2. Februar 2026
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Da ist doch nur die Teigstation zu sehen
Welche natürlich auch zur Konsumbäckerei gehört.