An erster Stelle möchte ich erwähnen, dass hier äußerste Vorsicht geboten ist und ich von einer Befahrung dringend abraten möchte. Die Grube Fentsch/Fontoy ist an einigen Stellen stark verbrochen, und in der gesamten Grube wirkt die Firste äußerst instabil.
Auch über Tage ist der Bereich oberhalb der Grube Fentsch/Fontoy von zahlreichen Pingen geprägt. Anhand dieses Pingenfeldes kann man sich bereits gut vorstellen, wie es unter Tage aussehen muss. Im hinteren Bereich der Grube steigt der CO₂-Gehalt auf Werte von über 4 % an; ohne Messgerät wird es hier schnell lebensgefährlich.
Dennoch konnte ich einige Bilder mitbringen, die die Grube Fentsch (auch Mine de Fontoy genannt) zeigen. Hier sollte auch die U-Verlagerung „Blei“ eingerichtet werden. In dem von mir besuchten Bereich konnte ich davon jedoch nichts erkennen. Es waren keine typischen Einbauten einer U-Verlagerung vorhanden, obwohl hier durch die Firma Siemens & Halske Kondensatoren produziert werden sollten. Dafür war eine Fläche von rund 7.500 m² vorgesehen.
- Veröffentlicht am 19. Februar 2017
- Erstellt von Trümmer Lümmler
- Zuletzt aktualisiert am 31. Januar 2026
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