In dieser Eisenerzgrube sind sehr viele Strecken und Abbaue verbrochen. Kaum waren wir über einen Verbruch geklettert, standen wir bereits vor dem nächsten, oft noch größeren. Ein wahres Labyrinth mit zahlreichen Sackgassen. Teilweise hatten wir den Eindruck, dass einige Verbrüche absichtlich erzeugt wurden, um den Zugang zu anderen Bereichen der Grube zu verhindern.
Bunter und sehr brüchiger Kalksandstein in der Grube
Das Gestein ist hier recht weich, die Luftfeuchtigkeit hoch und für unter Tage auch relativ warm. Unter diesen Bedingungen haben Schimmelpilze leichtes Spiel. In einigen Strecken sind nur noch die Versenkungen im Gestein sowie wenige Holzreste der verrotteten Stempel und Türstöcke zu erkennen.
In der alten Werkstatt stand zudem noch eine Schleifmaschine sowie Reste einer Grubenbahn.
Auch das Sprengstofflager mit seinen sieben Sprengkammern war größer, als es für den von uns begangenen Teil der Grube notwendig gewesen wäre. Vielleicht finden wir bei einem erneuten Besuch noch ein Schlupfloch zu weiteren Strecken und Abbauen.
- Veröffentlicht am 21. September 2015
- Erstellt von Trümmer Lümmler
- Zuletzt aktualisiert am 2. Februar 2026
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