Bei der U-Verlagerung Saar handelt es sich um eine ehemalige Kalkgrube mit einer Grundfläche von etwa 23 000 m² und einer vermuteten Nutzfläche für die U-Verlagerung von rund 10 000 m². In einer solchen Anlage war es möglich, kriegswichtige Industrie unter Tage zu verlagern, sodass weiterhin wichtiges Material geschützt vor Bombenangriffen produziert werden konnte.
Auf dieser riesigen Fläche sollte die Firma Renk Zahnräder und Getriebe für Panzer herstellen. Noch heute produziert die Firma Renk Getriebe für Panzer wie den Kampfpanzer Leopard 2, den Merkava und den Leclerc Tropicalisé. In der unteren Ebene soll zeitweise ein Motorradclub ansässig gewesen sein, allerdings ist die Firste dort mittlerweile extrem instabil, und einige Bereiche sind bereits eingebrochen. Ein Betreten ist hier mehr als grenzwertig.
In der zweiten Ebene befand sich die eigentliche U-Verlagerung, wobei der vordere Bereich heute stark zugemüllt ist. Die dritte beziehungsweise 2,5. Ebene ist ausschließlich von der zweiten Ebene aus erreichbar.
- Veröffentlicht am 19. Oktober 2014
- Erstellt von Trümmer Lümmler
- Zuletzt aktualisiert am 3. Februar 2026
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