Als Erstes fällt mir zur Untertage Verlagerung Rutte nur eins ein: „Riesig, solch tiefe oder hohe Thüringer Hohlbauten habe ich bisher nur hier gesehen. Der helle Wahnsinn! Lässt man einen Stein in die Tiefe fallen, so überlegt man erst einmal, ob man dessen Aufschlag vielleicht überhört hat, und dann kommt doch noch der Aufschlag. Er fällt eine gefühlte Ewigkeit, vergleichbar nur mit dem Wurf in einen Schacht. Der höchste Hohlbau in dieser Anlage muss so zwischen 60 und 70 m liegen. Immer wieder stoße ich bei Recherchen auf Webseiten mit fehlerhaften Angaben zur U-Verlagerung Rutte oder U-Verlagerung Pekten.
Daher hier noch die etwas genauere Erklärung oder Zuordnung…
Im Wichert (Decknamenverzeichnis) und auch im Buch „Geheimnisvolles Thüringen“ wird die U-Verlagerung Rutte in Verbindung mit dem Rentschenbruch genannt. Allerdings finden sich auf anderen Seiten im Netz widersprüchliche Angaben. Oft ist zu lesen, dass sich die U-Verlagerung Pekten im Rentschenbruch befindet, dies stimmt so aber nicht! Die U-Verlagerung Pekten liegt zwar am gleichen Bergrücken, besitzt aber keine bauliche Verbindung. Auch die Schiefergrube, in der sich die geplante U-Verlagerung Pekten befindet, hat einen völlig anderen Namen. Daher muss man hier oft aufpassen, beide Anlagen werden vielfach verwechselt.
Wenn man heute durch die riesigen Hohlbaue läuft, kann man gut erkennen, wie viel Platz hier für die untertägige Produktionsstätte gewesen wäre.
- Veröffentlicht am 26. Januar 2017
- Erstellt von Trümmer Lümmler
- Zuletzt aktualisiert am 1. Februar 2026
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