Durch ein Loch im Waldboden, das einst als zweiter Wetterschacht der Schwerspatgrube aufgefahren wurde, gelangt man in die rund 50 Meter tiefen Magazinbaue. In der Tiefe sind noch mehrere Holzeinbauten der Magazine erhalten, die den ehemaligen Bergbaubetrieb anschaulich belegen.
Ein Magazinbau war hier aufgrund des seiger einfallenden Erzgangs erforderlich und wurde in mehreren, bis zu 50 Meter hohen Magazinabschnitten betrieben. Auf der Magazinsohle der Schwerspatgrube sind bis heute die mit Wasser gefüllten Rolllöcher erkennbar. Die darunterliegende Förderstrecke ist jedoch abgesoffen und nicht mehr befahrbar.
Auch die Akustik in diesem Bereich ist beeindruckend; hierzu habe ich ein kurzes Video beigefügt.
Beim Ab- und Aufstieg mussten wir äußerst aufmerksam sein und besonders auf die Salamander achten, um sie zur Seite zu setzen. Teilweise ließen sich auf kleinstem Raum bis zu 20 Tiere zählen. Im feuchten Laub, das von der Oberfläche herabfällt, fühlen sie sich besonders wohl, und auch an Nahrung scheint es selbst tief unten im Schacht nicht zu mangeln.
- Veröffentlicht am 1. Juli 2018
- Erstellt von Trümmer Lümmler
- Zuletzt aktualisiert am 25. Januar 2026
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