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Erzgang der Salamander

Erzgang der Salamander - Altbergbau

Durch ein Loch im Waldboden, das einst als zweiter Wetterschacht der Schwerspatgrube aufgefahren wurde, gelangt man in die rund 50 Meter tiefen Magazinbaue. In der Tiefe sind noch mehrere Holzeinbauten der Magazine erhalten, die den ehemaligen Bergbaubetrieb anschaulich belegen.

Ein Magazinbau war hier aufgrund des seiger einfallenden Erzgangs erforderlich und wurde in mehreren, bis zu 50 Meter hohen Magazinabschnitten betrieben. Auf der Magazinsohle der Schwerspatgrube sind bis heute die mit Wasser gefüllten Rolllöcher erkennbar. Die darunterliegende Förderstrecke ist jedoch abgesoffen und nicht mehr befahrbar.

Auch die Akustik in diesem Bereich ist beeindruckend; hierzu habe ich ein kurzes Video beigefügt.

Schwarzgelbe Salamander versteckt im Laub, welches in die Grube gefallen ist.
Salamander im feuchten Laub

Beim Ab- und Aufstieg mussten wir äußerst aufmerksam sein und besonders auf die Salamander achten, um sie zur Seite zu setzen. Teilweise ließen sich auf kleinstem Raum bis zu 20 Tiere zählen. Im feuchten Laub, das von der Oberfläche herabfällt, fühlen sie sich besonders wohl, und auch an Nahrung scheint es selbst tief unten im Schacht nicht zu mangeln.

Bilder von Trümmer Lümmler aus 2018
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Seit 1999 besuche und dokumentiere ich vergessene Orte und ihre Geschichte – mit Fotografien und fundierter Recherche.

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Das Betreten untertägiger Anlagen ist lebensgefährlich. Einsturzgefahr, Schadstoffe und ungesicherte Technik sind reale Risiken. Die Beiträge dienen ausschließlich der historischen Dokumentation und stellen keine Aufforderung zum Betreten dar.