Unterhalb der ursprünglichen Dorothea-Grube ließ die Firma Sachtleben im Jahr 1988 einen Untersuchungsstollen anlegen, um den Gehalt an Schwer- und Flußspat zu überprüfen. Dieses Vorhaben rief Bedenken in der Bevölkerung hervor, da eine Beeinträchtigung des ruhigen Wohnumfeldes befürchtet wurde. In der Folge kam es zu einem Gerichtsverfahren vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe, das zugunsten der Firma Sachtleben entschieden wurde. Danach wurde der Stollen errichtet.
Während der Arbeiten stieß man auf Stollen der ursprünglichen Dorothea-Grube. Dabei stellte sich heraus, dass die Zimmerarbeiten an den Stellen, an denen sie durch Wasser konserviert worden waren, noch in gutem Zustand erhalten waren.
Im Jahr 2022 wurde der Stolleneingang schließlich verfüllt.
- Veröffentlicht am 3. Mai 2013
- Erstellt von Trümmer Lümmler
- Zuletzt aktualisiert am 3. Februar 2026
- Keine Kommentare




